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Projektbeschrieb

 

 

Was zum Teufel ist schön?
Vom grenzenlosen Schönheitswahn zur bunten Vielfalt

 

Mit ihrem Projekt „Was zum Teufel ist schön?“ hinterfragt die BunteBühne.ch in fantasievoller Weise gängige Schönheitsideale. In einer szenischen Modeschau präsentieren 10 bis 30 Frauen ihre Vorstellungen von Schönheit oder unterlaufen diese mit Schalk und Ironie. Dazu verwenden sie Kostüme, die sie selbst ausgesucht oder entworfen haben. Untermalt wird die Modeschau von frechen, kratzbürstigen und sinnlichen Frauenliedern, die live von professionellen Musikern gesungen und begleitet werden.

 

Unterstützt wird das Projekt von der Klinik Wysshölzli in Herzogenbuchsee, der Fachklinik für Frauen mit Abhängigkeitserkrankungen und Essstörungen: www.wysshoelzli.ch/

 

Der innovative Ansatz dieses Projektes («Kranke» und «Gesunde» zusammen) ermöglicht es den Teilnehmerinnen sowie dem Publikum wie auch einer erweiterten Öffentlichkeit, je gegenseitige neue Sichtweisen zu entdecken, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

 

Die Teilnehmerinnen entwickeln unter der Leitung von Kathrin Oplatka (Theaterpädagogin) und Nora Riedtmann (Psychologin) improvisierend kleine Szenen, die am Ende der Probenzeit zu einem Ganzen – der Modeschau – geformt werden. Dieses Ziel soll im Rahmen von sieben zweistündigen Proben im Zeitraum Mai bis Juni 2018 erreicht werden.

 

Die Darstellerinnen setzen sich aus Frauen mit und ohne Essstörungen zusammen. Dies entspricht dem Leitgedanken des Vereins, der mittels Kultur Brücken zwischen unterschiedlichen Menschen bauen will. Teilnehmen werden Frauen im Übergewicht, im Untergewicht und Frauen im Normalgewicht. Für die an Anorexie erkrankten Frauen wird ein BMI von mindestens 17.5 verlangt. Alle an Essstörungen leidenden Frauen verpflichten sich, vor Projektbeginn die Zustimmung der behandelnden Psychologin einzuholen. Diese Massnahmen erhöhen die Sicherheit für die Durchführbarkeit des Projekts und geben eventuell den untergewichtigen Frauen einen Ansporn zum Zunehmen.

Während der Proben wird das Thema Essstörung jedoch nicht behandelt; das Ziel ist, losgelöst von therapeutischen Ansprüchen eine spannende, bereichernde und fröhliche Zeit miteinander zu verbringen.

 

Das Projekt will nicht nur mit Fantasie und Witz den Zuschauenden einen Spiegel vorhalten und damit normative Schönheitsideale hinterfragen. Es soll auch den teilnehmenden Frauen im Sinne der BunteBühne.ch eine Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch bieten und die Solidarität unabhängig von Herkunft, Alter und Erscheinungsbild stärken. Nicht zuletzt möchte das Programm «Was zum Teufel ist schön?» zur Auseinandersetzung mit dem Thema Schönheit und Körperlichkeit anregen, in der Hoffnung, sowohl bei den Teilnehmerinnen wie auch bei den Zuschauern zur Prävention von Essstörungen beizutragen.

 

 

Organisation der Zusammenarbeit / Einbindung des Publikums

Die Proben werden von Nora Riedtmann und Kathrin Oplatka gemeinsam durchgeführt. Sie werden sensibel geleitet und bieten gleichzeitig viel kreativen Freiraum für die Teilnehmerinnen. Da nicht im Voraus klar ist, welche Begabungen und Schwierigkeiten von den Frauen mitgebracht werden, kann sich das Stück erst im Lauf der Zeit konkretisieren. Neben einem festgelegten Ablauf werden deshalb auch improvisatorische Momente Platz haben. Damit das Publikum nicht ausschliesslich passiv bleibt, sollen auf freiwilliger Basis von einzelnen Zuschauern humoristische Fragen in Form von kleinen Interviews beantwortet werden.

 

 

Aufführungen

 

Freitag, 29.06.2018

Hauptprobe im Sonnensaal

 

Samstag, 30.06.2018,

19.00 Uhr

Aufführungen im Sonnensaal, Herzogenbuchsee.


Dauer: ca. eine Stunde. Eintritt frei, Kollekte.

Sonntag, 01.07.2018,

17.00 Uhr

 

 

Dezember 2017, Kathrin Oplatka / Nora Riedtmann

mit freundlicher Unterstützung der Klinik Wysshölzli, Herzogenbuchsee

 

Für unser Projekt Was zum Teufel ist schön? suchen wir Frauen im Übergewicht, im Untergewicht und im Normalgewicht (siehe Flyer), die Lust haben, an einer aussergewöhnlich fantasie- und humorvollen Modeschau auf die Schönheit zu pfeifen und genau das zu tun, was sie schon immer tun wollten: sich selber sein.


Melden Sie sich bitte bis Ende März 2018 bei:

Kathrin Oplatka, spiel@kathrin-oplatka.ch

 

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

 

Fragen betreffend Essstörungen beantwortet:

Nora Riedtmann, nora.riedtmann@bluewin.ch

 

 

Wir freuen uns sehr über Deine/Eure Teilnahme. Danke auch für's Weitersagen.

"Unvollkommenheit ist Schönheit, Wahnsinn ist Genialität und es ist besser, absolut lächerlich zu sein, als total langweilig.“
Marilyn Monroe

Anmerkung der Redaktion: Marilyn war nicht nur schön, sondern intelligent und geistreich– das naive
Blondchen spielte sie nur auf der Leinwand.